App-Entwicklung

App entwickeln lassen: Was kostet das?

Eine App kann ein überschaubares Projekt sein oder ein großes Softwarevorhaben. Einen seriösen Pauschalpreis gibt es deshalb nicht – wohl aber klare Faktoren, die den Preis bestimmen. Hier erklären wir sie, damit Sie Angebote vergleichen und Ihr Budget realistisch planen können.

Die fünf größten Kostenfaktoren

1. Plattform: iPhone, Android, beides oder Web-App?

Eine reine Web-App bzw. Progressive Web App (PWA) läuft im Browser auf jedem Gerät und lässt sich wie eine App auf dem Startbildschirm ablegen – oft der günstigste Weg. Native Apps für iOS und Android kosten mehr, vor allem, wenn beide Plattformen getrennt entwickelt werden.

2. Funktionsumfang

Jede Funktion kostet Entwicklungs- und Testzeit: Login und Benutzerkonten, Push-Benachrichtigungen, Zahlungen, Chat, Kamera, Standort, Offline-Betrieb. Die Liste der Funktionen ist der wichtigste Hebel für Ihr Budget.

3. Backend und Schnittstellen

Die meisten Apps brauchen einen Server, der Daten speichert, Benutzer verwaltet und mit anderen Systemen spricht – etwa Warenwirtschaft, CRM oder Zahlungsanbieter. Dieser unsichtbare Teil macht häufig einen großen Anteil der Kosten aus.

4. Design und Benutzerführung

Eine App muss intuitiv sein, sonst wird sie gelöscht. Wireframes, Klick-Prototyp und Design für verschiedene Bildschirmgrößen gehören zu jedem ernsthaften Projekt.

5. Betrieb und Weiterentwicklung

Nach dem Start fallen Kosten für Server, Updates für neue Betriebssystem-Versionen, Fehlerbehebung und neue Funktionen an. Planen Sie diese laufenden Kosten von Anfang an ein.

Gebühren der App-Stores

Wer eine native App veröffentlicht, braucht Entwicklerkonten: Apple verlangt für das Apple Developer Program eine jährliche Gebühr, Google für die Play Console eine einmalige Registrierungsgebühr. Bei Käufen und Abos in der App behalten die Stores zusätzlich eine Provision ein. Web-Apps sind davon nicht betroffen.

So senken Sie die Kosten Ihrer App

  • Mit einem MVP starten: Zuerst nur die Kernfunktion umsetzen, mit echten Nutzern testen und dann gezielt erweitern.
  • Web-App statt nativer App prüfen: Für viele Business-Anwendungen – Kundenportale, Buchung, interne Tools – reicht eine Web-App völlig aus.
  • Vorhandene Systeme nutzen: Gibt es bereits eine Website oder Datenbank, kann die App darauf aufbauen.
  • Klare Anforderungen: Je genauer beschrieben ist, was die App können soll, desto genauer das Angebot und desto weniger Nachträge.

Wie wir Apps entwickeln

Wir entwickeln Web-Apps und Backends mit Python und Django – dieselbe Technik, mit der auch unsere eigene Business-Software JDS Management läuft. Wie ein Projekt bei uns abläuft, lesen Sie unter App-Entwicklung. Für Portale und individuelle Web-Anwendungen siehe Webentwicklung.

Nach einem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit beschriebenem Funktionsumfang – auf Wunsch zuerst nur für ein MVP.

Häufige Fragen

Warum nennt ihr keinen Pauschalpreis für eine App?

Weil der Aufwand fast nur vom Funktionsumfang abhängt. Ein seriöser Preis setzt voraus, dass klar ist, was die App können soll. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot mit beschriebenem Umfang.

Ist eine Web-App günstiger als eine native App?

Meist ja: Eine Web-App wird nur einmal entwickelt, läuft auf allen Geräten und braucht keine Store-Freigabe. Native Apps lohnen sich, wenn Sie Gerätefunktionen intensiv nutzen oder im App Store präsent sein müssen.

Welche laufenden Kosten hat eine App?

Server bzw. Hosting, Store-Gebühren bei nativen Apps, Updates für neue Betriebssystem-Versionen, Fehlerbehebung und Weiterentwicklung.

Was ist ein MVP?

Ein Minimum Viable Product ist die kleinste Version Ihrer App, die das Kernproblem löst. So testen Sie Ihre Idee mit echten Nutzern, bevor Sie in weitere Funktionen investieren.

Weitere Leistungen

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Joel Digitals · Niederwiesstraße 20 · 66822 Lebach · +49 1525 3480270

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